Dein sicheres Passwort – unverwechselbar & unvergesslich

von Indra Zahner

Inhaltsverzeichnis

Kennst du das? Schon wieder eine neue Website, ein neuer Online-Shop oder ein Tool, das du nutzen willst – und wieder brauchst du einen Login mit Benutzername und Passwort.

Viele greifen dann zum bequemsten Weg: ein Passwort für alles. Und genau das ist ein echtes Risiko.

Warum du niemals dasselbe Passwort mehrfach verwenden solltest

Ein einziges Datenleck reicht – und deine Zugangsdaten landen im Netz. Diese gestohlenen Logins werden massenhaft weiterverkauft und in automatisierten Angriffen genutzt.

Was das für dich bedeuten kann?

  • Fremde loggen sich mit deinen Daten bei anderen Diensten ein
  • deine Identität wird missbraucht
  • du verlierst im schlimmsten Fall den Zugang zu deinen eigenen Konten

Leider erfährt man oft erst Tage oder Wochen später, dass die Daten kompromittiert wurden. Und dann ist es zu spät – besonders, wenn du ein „Universal-Passwort“ verwendet hast.

Wie sieht ein sicheres Passwort aus?

Ein starkes Passwort sollte:

  • mindestens 8 Zeichen lang sein
  • Groß- und Kleinbuchstaben enthalten
  • mit Zahlen und Sonderzeichen kombiniert werden
  • keine Namen, Geburtsdaten oder einfache Begriffe enthalten

Je komplexer, desto sicherer – aber auch schwieriger zu merken?

Nicht mit meinem Baukasten!

Mein Passwort-Baukasten: Einfach & sicher – ganz ohne Passwortmanager

Ich nutze seit Jahren ein System, das du individuell anpassen kannst. So kannst du dir für jede Website ein anderes Passwort merken, ohne es aufschreiben oder speichern zu müssen.

So funktioniert’s:

Du kombinierst drei Bausteine:

  1. Website-spezifischer Teil – z. B. die ersten oder letzten Buchstaben der Seite (eb für eBay, amz für Amazon)
  2. dein persönlicher Teil – z. B. deine Initialen (z. B. von hinten), ein festes Sonderzeichen
  3. eine Zahlenfolge, die dir vertraut ist (z. B. 6703)

Beispiel:
Für eBay: eb+HR6703
Für Amazon: amz+HR6703

Das Passwort ist jedes Mal anders – und trotzdem leicht für dich zu rekonstruieren.

 Passwortmanager – sinnvoll oder nicht?

Wenn du sehr viele Logins hast oder extrem komplexe Passwörter brauchst, ist ein Passwortmanager eine gute Lösung. Diese speichern deine Daten verschlüsselt und erstellen auf Wunsch automatisch neue Passwörter.

Tipp aus der Praxis: Einige meiner Kund:innen nutzen den Manager nur für selten genutzte Logins und setzen auf den Baukasten für den Alltag.

Was du vermeiden solltest

  • Passwörter im Browser speichern – unsicher bei fremden Geräten
  • Passwörter unverschlüsselt notieren – besonders in Notizen-Apps
  • auf ausländischen Tastaturen Sonderzeichen verwenden, die du nicht findest
  • Passwortfelder im Klartext ausfüllen, wenn andere zuschauen

Und: Melde dich immer aktiv ab – einfach den Tab zu schließen reicht nicht.

Fazit: Mehr Sicherheit mit System

Nimm dir einmal die Zeit, deinen persönlichen Baukasten zu entwickeln. Du wirst sehen: Es erleichtert dir den digitalen Alltag – und schützt dich vor echten Risiken.

Wenn du magst, unterstütze ich dich gerne dabei, deine Online-Zugänge besser zu strukturieren, sicherer zu machen und ggf. auch in dein Social Media Setup zu integrieren.

 Deine nächsten Schritte

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