CPM steht für Cost per Mille – zu Deutsch: Kosten pro tausend Einblendungen. (Mille = Latein für tausend.) Der CPM gibt an, wie viel du zahlst, damit deine Werbeanzeige 1.000 Mal angezeigt wird – egal, ob jemand darauf klickt oder nicht.
CPM vs. CPC – was ist der Unterschied?
- CPM (Cost per Mille): Du zahlst für Sichtbarkeit. Egal wie viele klicken – du zahlst pro 1.000 Einblendungen
- CPC (Cost per Click): Du zahlst nur, wenn jemand klickt
Wann welches Modell? CPM eignet sich für Bekanntheitskampagnen: du willst viele Menschen erreichen, nicht unbedingt Klicks. CPC eignet sich, wenn du direkten Traffic oder Conversions willst.
Was sind typische CPM-Werte?
Die Werte variieren stark nach Plattform, Zielgruppe und Wettbewerb:
- Meta (Facebook/Instagram Ads): 5–15 € CPM im deutschen Markt (kann je nach Branche und Saison stark schwanken)
- LinkedIn Ads: deutlich teurer – 30–80 € CPM – dafür sehr präzise Zielgruppen
- Google Display: 1–5 € CPM (breite Streuung)
Was sagt dir der CPM?
Ein hoher CPM bedeutet, dass Werbeplätze in deiner Zielgruppe begehrt sind – oder dass deine Zielgruppe sehr spezifisch ist (wie auf LinkedIn). Ein niedriger CPM bedeutet mehr Reichweite für weniger Geld – aber nicht unbedingt bessere Ergebnisse, wenn die Zielgruppe nicht passt.
CPM allein sagt wenig. Erst in Kombination mit Klickrate und Conversion-Rate ergibt sich ein vollständiges Bild.
Mehr dazu: Klickrate · ROI · Retargeting