ROI steht für Return on Investment – auf Deutsch: Kapitalrendite oder Rendite. Er gibt an, was du im Verhältnis zu deinem Einsatz herausbekommst. Im Marketing-Kontext: Was bringt mir mein Social-Media-Aufwand – in Euro, in Umsatz, in konkreten Ergebnissen?
Die einfache Formel
ROI = (Gewinn durch Maßnahme − Kosten) ÷ Kosten × 100
Beispiel: Du gibst 500 € für Werbeanzeigen aus und generierst damit Aufträge im Wert von 2.000 € Umsatz (Gewinn nach Kosten angenommen: 1.500 €). ROI = (1.500 − 500) ÷ 500 × 100 = 200 %.
Das Problem mit dem ROI auf Social Media
Bei bezahlter Werbung lässt sich der ROI gut berechnen. Bei organischem Social-Media-Marketing ist es schwieriger – du investierst Zeit, nicht direkt Geld. Und Zeit hat einen Preis, aber der ist schwer zu beziffern.
Dazu kommt: Viele Effekte von Social Media sind indirekt. Jemand folgt dir, liest Monate lang deine Beiträge, und bucht dann – ohne jemals auf einen Link zu klicken. Das taucht in keiner Auswertung auf, ist aber trotzdem Ergebnis deiner Arbeit.
Was kannst du messen?
Starte mit dem Messbaren: Klicks auf deinen Link, Newsletter-Anmeldungen durch Social-Media-Traffic, direkte Anfragen, die auf einen Beitrag verweisen. Das gibt dir ein Bild – kein vollständiges, aber ein ehrlicheres als reine Follower-Zahlen.
Mehr dazu: Conversion-Rate · KPI · CPM