Retargeting (auch: Remarketing) ist eine Form von bezahlter Werbung, bei der du gezielt Menschen ansprichst, die bereits mit dir in Kontakt waren – sie haben deine Website besucht, dein Profil angeschaut oder mit einem deiner Beiträge interagiert. Statt neue Menschen anzusprechen, holst du bereits Interessierte zurück.
Warum ist das so effizient?
Weil diese Menschen dich schon kennen. Sie haben sich bereits für dein Thema interessiert, waren aber noch nicht bereit zu kaufen. Die Kaufabsicht bei einer zweiten oder dritten Begegnung ist deutlich höher als beim ersten Kontakt. Das macht Retargeting zu einer der kosteneffizientesten Werbeformen.
Wie funktioniert das technisch?
Über einen sogenannten Pixel – ein kleines Stück Code, das du auf deiner Website einbindest. Der Meta-Pixel (für Facebook und Instagram) oder der LinkedIn Insight Tag erfassen anonymisiert, wer deine Website besucht. Wenn du dann eine Werbekampagne schaltest, kannst du diese Gruppe gezielt ansprechen.
Für wen lohnt sich Retargeting?
Für alle, die bereits etwas Webtraffic haben. Wenn pro Monat hundert oder mehr Menschen auf deine Website kommen, lohnt es sich, einen Pixel einzubauen – auch wenn du noch nicht aktiv wirbt. Du baust damit schon mal eine Zielgruppe auf, die du später ansprechen kannst.
Hinweis: Für den Einsatz von Tracking-Pixeln musst du deine Datenschutzerklärung anpassen und Besucher informieren – das ist eine Pflicht nach der DSGVO.
Mehr dazu: DSGVO · Conversion-Rate · Zielgruppe