Creative Commons Lizenzen einfach erklärt: Inhalte sicher und legal für Social Media nutzen

von Indra Zahner

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Creative Commons Lizenzen einfach erklärt: Bilder sicher und legal für Social Media nutzen

📅 Zuerst veröffentlicht: 13. April 2023 | 💚 Liebevoll aktualisiert am 28. Mai 2026

Du willst Bilder und/oder Videos, Texte, Grafiken und Musik kostenlos nutzen – von Pixabay, Pexels, Canva – und weißt nicht genau, was du darfst? Dann ist dieser Artikel für dich.

Creative Commons (CC) ist ein Lizenzsystem, das Urhebern ermöglicht, ihre Werke gezielt zur Nutzung freizugeben. Für Unternehmer und Social Media Nutzer ist das praktisch. Aber: Nicht jede CC-Lizenz erlaubt alles.

Mein wichtigster Tipp vorab: Prüfe bei jedem Inhalt die exakte Lizenz. „Kostenlos“ bedeutet nicht „ohne Auflagen“.

Was sind Creative Commons Lizenzen?

CC ist eine gemeinnützige Organisation mit standardisierten Lizenzmodellen. Urheber und Künstler legen damit fest, was andere mit ihren Werken machen dürfen – teilen, bearbeiten, kommerziell nutzen oder eben nicht.

Die 6 wichtigsten CC-Lizenzen

Die Kürzel setzen sich zusammen aus: BY = Namensnennung | NC = Non-Commercial | ND = No Derivatives | SA = Share Alike

CC0 – Public Domain

Kostenlos nutzen, bearbeiten, auch kommerziell – ohne Quellenangabe. → Gut geeignet für Social Media

CC BY – Namensnennung

Kostenlos nutzen, bearbeiten, auch kommerziell – mit Urheber-Nennung. → Gut geeignet

CC BY-SA – Namensnennung + gleiche Bedingungen

Nutzung mit Nennung, aber unter gleichem Lizenztyp weitergeben. → Mit Vorsicht

CC BY-ND – Namensnennung + keine Bearbeitungen

Teilen ja, verändern nein. Achtung: Auch Farbänderungen zählen als Bearbeitung! → Mit Vorsicht

CC BY-NC – Nicht kommerziell

Nur nicht-kommerziell nutzbar. Als Unternehmen nicht empfehlenswert. → Nicht für Unternehmen

CC BY-NC-SA – Nicht kommerziell + gleiche Bedingungen

Nur privat/nicht-kommerziell. → Nicht für Unternehmen

Was bedeutet „kommerzielle Nutzung“?

Wenn du mit dem Inhalt direkt oder indirekt Geld verdienst oder dein Unternehmen davon profitiert, ist es kommerzielle Nutzung. Das gilt auch für gemeinnützige Organisationen und Vereine Sobald es Werbecharakter hat, heißt es: Aufpassen!!!!

Meine Empfehlung für Unternehmen: Nur CC0 und CC BY verwenden. Bei NC und ND lieber auf Nummer sicher gehen.

Wie nenne ich den Urheber richtig?

  • Name des Urhebers (z.B. der Fotografin / des Fotografen)
  • Quelle (z.B. Pixabay, Pexels, Wikimedia)
  • Lizenzart und Link zur Lizenzbeschreibung
  • Direkt am Bild – nicht nur im Impressum

Beispiel: „Foto: Max Mustermann / Pixabay, CC BY 2.0″

Creative Commons bei Canva

Canva-Elemente unterliegen Canvas eigenen Nutzungsbedingungen – keine CC-Lizenzen. Free-Nutzer haben eingeschränkte Rechte, Pro-Nutzer erweiterte. Canva im Impressum erwähnen.

Gute Quellen für lizenzklare Bilder

Fazit: Lieber einmal zu viel prüfen

Die sicherste Strategie: CC0-Bilder oder gekaufte Bilder mit eindeutiger kommerzieller Lizenz.

Und immer: Quelle und Urheber direkt am Bild nennen. Das schützt dich und ist fair gegenüber den Kreativen.

📚 Meine Ressourcen: Alle Empfehlungen zu Social Media, Canva, Foto- und Videozubehör

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⚖️ Rechtlicher Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Für individuelle Fragen bitte eine Fachanwältin oder einen Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht hinzuziehen.

Ich bin Indra Zahner – Social Media Marketing Expertin und deine Social Media Lotsin. 😊

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