Cybermobbing – wenn Mobbing ins Netz wechselt

von Indra Zahner

Inhaltsverzeichnis

Cybermobbing bedeutet, dass jemand gezielt, wiederholt und mit Absicht im Internet belästigt, beschämt, bedroht oder bloßgestellt wird. Es ist nicht das Gleiche wie ein einzelner negativer Kommentar – es geht um systematische Angriffe über einen längeren Zeitraum.

Was zählt als Cybermobbing?

  • Beleidigungen, Beschimpfungen oder Bedrohungen in Kommentaren und Nachrichten
  • Gezieltes Verbreiten von Gerüchten oder falschen Informationen
  • Koordinierte Kampagnen, bei denen viele Menschen gleichzeitig angreifen
  • Teilen peinlicher oder gefälschter Bilder und Videos ohne Einwilligung
  • Dauerhafte Nachrichtenflut oder absichtliches Ausschließen aus Gruppen

Trifft das auch Unternehmer?

Ja. Und zwar öfter als man denkt. Ein kontroverser Post, eine Absage an eine Kooperation, eine ehrliche Meinung – manchmal reicht das, um koordinierte Angriffe in den Kommentaren oder auf Bewertungsportalen auszulösen. Das kann schnell in Doxing oder organisierten Fake-Bewertungs-Kampagnen eskalieren.

Was du tun kannst

  • Alles dokumentieren: Screenshots mit Datum und Uhrzeit
  • Inhalte bei der Plattform melden – Plattformen sind verpflichtet zu reagieren
  • Konten blockieren, aber erst nach der Dokumentation
  • Bei ernsthafter Bedrohung: Anzeige erstatten – Cybermobbing ist strafbar
  • Dir Unterstützung holen – du musst das nicht alleine tragen

Mehr dazu: Doxing · Fake-Bewertungen · Reputationsmanagement

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