Cybermobbing bedeutet, dass jemand gezielt, wiederholt und mit Absicht im Internet belästigt, beschämt, bedroht oder bloßgestellt wird. Es ist nicht das Gleiche wie ein einzelner negativer Kommentar – es geht um systematische Angriffe über einen längeren Zeitraum.
Was zählt als Cybermobbing?
- Beleidigungen, Beschimpfungen oder Bedrohungen in Kommentaren und Nachrichten
- Gezieltes Verbreiten von Gerüchten oder falschen Informationen
- Koordinierte Kampagnen, bei denen viele Menschen gleichzeitig angreifen
- Teilen peinlicher oder gefälschter Bilder und Videos ohne Einwilligung
- Dauerhafte Nachrichtenflut oder absichtliches Ausschließen aus Gruppen
Trifft das auch Unternehmer?
Ja. Und zwar öfter als man denkt. Ein kontroverser Post, eine Absage an eine Kooperation, eine ehrliche Meinung – manchmal reicht das, um koordinierte Angriffe in den Kommentaren oder auf Bewertungsportalen auszulösen. Das kann schnell in Doxing oder organisierten Fake-Bewertungs-Kampagnen eskalieren.
Was du tun kannst
- Alles dokumentieren: Screenshots mit Datum und Uhrzeit
- Inhalte bei der Plattform melden – Plattformen sind verpflichtet zu reagieren
- Konten blockieren, aber erst nach der Dokumentation
- Bei ernsthafter Bedrohung: Anzeige erstatten – Cybermobbing ist strafbar
- Dir Unterstützung holen – du musst das nicht alleine tragen
Mehr dazu: Doxing · Fake-Bewertungen · Reputationsmanagement