Die DSGVO (Datenschutz-Grundverordnung) ist eine europäische Verordnung, die seit Mai 2018 in allen EU-Ländern gilt. Sie regelt, wie personenbezogene Daten gesammelt, verarbeitet und gespeichert werden dürfen. Für Unternehmen bedeutet das: Wer Daten von Menschen erhebt – auch online – muss bestimmte Regeln einhalten.
Was gilt als personenbezogene Daten?
Mehr als du vielleicht denkst: Name, E-Mail-Adresse, IP-Adresse, Telefonnummer, Standortdaten, Fotos, aber auch Cookies auf einer Website zählen dazu. Sobald du also einen Newsletter-Anmeldeformular betreibst, ein Kontaktformular auf der Website hast oder Google Analytics nutzt, bist du betroffen.
Was musst du als Unternehmen beachten?
- Datenschutzerklärung: Auf deiner Website Pflicht – sie erklärt, welche Daten du sammelst und warum
- Einwilligung: Du darfst Daten nur mit ausdrücklicher Zustimmung nutzen (z.B. Newsletter: Double-Opt-in)
- Auskunftsrecht: Jede Person kann fragen, welche Daten du über sie hast – und Löschung verlangen
- Cookies: Das Cookie-Banner auf Websites ist DSGVO-Pflicht, wenn du Tracking einsetzt
- Social-Media-Plugins: Teilen-Buttons und eingebettete Inhalte können DSGVO-relevant sein
Was droht bei Verstößen?
Bußgelder bis zu 20 Millionen Euro oder 4 % des weltweiten Jahresumsatzes – je nachdem, was höher ist. Für kleine Unternehmen sind die Beträge geringer, aber Abmahnungen durch Wettbewerber oder Verbraucherschutzorganisationen sind reell.
Hinweis: Dieser Eintrag gibt einen Überblick und ersetzt keine Rechtsberatung.
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Mehr dazu: Newsletter · Impressumspflicht · Retargeting