Mastodon ist ein soziales Netzwerk, das ähnlich wie X (Twitter) funktioniert – aber ohne zentralen Betreiber, ohne Algorithmus und ohne Werbung. Statt einem einzigen Unternehmen dahinter gibt es viele unabhängige Server, die miteinander verbunden sind. Das nennt sich Fediverse.
Was macht Mastodon besonders?
Auf Mastodon gibt es keinen Feed-Algorithmus, der entscheidet, was du siehst – du siehst die Beiträge der Menschen, denen du folgst, in chronologischer Reihenfolge. Keine Werbeanzeigen, keine bezahlte Reichweite, keine Datensammlung für Targeting. Das ist für viele ein Vorteil, bedeutet aber auch: Reichweite entsteht nur organisch durch echtes Interesse.
Mastodon ist vor allem bei Journalistinnen und Journalisten, Forscherinnen und Forschern, der Technik- und Open-Source-Community beliebt – Menschen, die nach dem Twitter-Kauf durch Elon Musk eine Alternative gesucht haben.
Lohnt sich Mastodon før dein Unternehmen?
Für die meisten kleinen und mittleren Unternehmen aktuell eher nein. Die Nutzerbasis ist im Vergleich zu Instagram oder LinkedIn noch sehr øberschaubar, und der Einstieg ist technisch etwas aufwändiger als bei anderen Plattformen. Wenn du aber eine progressive, technikaffine oder datenschutzbewusste Zielgruppe erreichst – oder selbst Haltung zu diesen Themen zeigen möchtest – kann ein Profil dort Sinn ergeben.
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