X, früher bekannt als Twitter, ist eine Mikroblogging-Plattform, auf der kurze Beiträge (ursprünglich maximal 140 Zeichen, heute bis zu 25.000 Zeichen für zahlende Nutzerinnen und Nutzer) geteilt werden. Twitter wurde 2006 gegründet, 2022 von Elon Musk übernommen und kurz darauf in „X“ umbenannt.
Kurze Geschichte
Twitter startete als radikales Kurzformat – 140 Zeichen, mehr nicht. Das erzwang Klarheit und machte Twitter zur Echtzeit-Nachrichtenplattform. Journalisten, Politiker, Krisenmanager, Wissenschaftlerinnen – Twitter war ihr bevorzugtes Schnellinformationswerkzeug.
2022 übernahm Elon Musk die Plattform für 44 Milliarden Dollar, entließ einen Großteil der Belegschaft und führte das kostenpflichtige Abo „X Premium“ ein. Viele Nutzerinnen und Nutzer wanderten seitdem ab – zu Threads, Mastodon oder BlueSky. Die Nutzerzahlen und die Qualität des Diskurses sanken merklich.
Zielgruppe heute
Journalisten, Politikerinnen und Politiker, Tech-Affine, Meinungsführer, Nischencommunities. Breite Bevölkerungsgruppen sind deutlich weniger vertreten als früher. In Deutschland ist X/Twitter ein Nischenkanal.
Für wen eignet sich X heute noch?
Für Unternehmen und Selbstständige, die mit Journalisten, Politikerinnen oder Tech-Communities kommunizieren – oder die in Echtzeit auf Nachrichten und Entwicklungen reagieren wollen. Als primärer Marketing-Kanal für kleine und mittlere Unternehmen ist X in Deutschland aktuell kaum zu empfehlen. Die Werbeplattform hat deutlich an Attraktivität verloren.
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