Influencer-Marketing ist eine Form von Zusammenarbeit, bei der du Personen mit einer engagierten Online-Community (Influencer) bezahlst oder auf andere Weise vergütest, um dein Produkt oder deine Dienstleistung zu empfehlen oder vorzustellen.
Wie funktioniert das in der Praxis?
Du gibst dem Influencer dein Produkt, zahlst eine Vergütung oder bietest etwas im Gegenzug – und er oder sie stellt es seiner Community vor: in einem Post, einem Reel, einer Story oder einem YouTube-Video. Ziel ist, neue Menschen auf dich aufmerksam zu machen, die dem Influencer vertrauen.
Welche Arten gibt es?
- Bezahlte Kooperation: Festpreis oder pro Reichweite
- Produktplatzierung: kostenloses Produkt im Tausch gegen eine Erwähnung
- Affiliate-Modell: Provision für jeden Kauf, der über einen Link des Influencers kommt
- Markenbotschafter: längerfristige Zusammenarbeit
Reichweite ist nicht alles – und Recht ist Pflicht
Größe allein zählt nicht. Micro-Influencer mit einer treuen Nischen-Community können für kleine Unternehmen oft wertvoller sein als große Stars.
Wichtig: Jede bezahlte Zusammenarbeit muss als Werbung gekennzeichnet werden – auch wenn nur ein kostenloses Produkt übergeben wurde. Das ist gesetzliche Pflicht nach der Kennzeichnungspflicht. Sowohl für den Influencer als auch für dich als Auftraggeber. (Dieser Hinweis ersetzt keine Rechtsberatung.)
Mehr dazu: Micro-Influencer · Kennzeichnungspflicht · Reichweite