Hashtag – das Stichwort für mehr Sichtbarkeit

von domichianale

Inhaltsverzeichnis

Ein Hashtag ist ein Schlagwort, das mit einer Raute (#) beginnt – z. B. #socialmedia oder #frauenimhandwerk. Hashtags wurden ursprünglich bei Twitter bekannt und sind heute besonders auf Instagram, LinkedIn, TikTok und Facebook wichtig.


Was bewirkt ein Hashtag?

Hashtags helfen dabei, Beiträge thematisch zuzuordnen. Sie funktionieren wie ein Index oder Schlagwortverzeichnis: Nutzer:innen können gezielt nach Themen suchen und so auf deinen Beitrag aufmerksam werden – auch wenn sie dir (noch) nicht folgen.


So setzt du Hashtags richtig ein:

✅ Nutze relevante Hashtags, die wirklich zu deinem Inhalt passen
✅ Verwende eine Mischung aus großen Hashtags (z. B. #handwerk) und nischigen Hashtags (z. B. #frauenpowerimhandwerk)
✅ Achte auf die Rechtschreibung – ohne Leerzeichen oder Sonderzeichen
✅ Halte dich an die Plattform-Regeln (z. B. max. 30 Hashtags bei Instagram)


Tipp für Unternehmer:innen im Handwerk:

Verwende Hashtags strategisch, z. B. um regionale Sichtbarkeit aufzubauen (#hannoverhandwerk) oder um dich in bestimmten Themenfeldern zu positionieren (#nachhaltigbauen). Du kannst auch eigene Hashtags etablieren – z. B. für eine Challenge oder Kampagne.

Sind Hashtags auf Instagram noch relevant?

Kurze Antwort: kaum noch. Adam Mosseri, der Chef von Instagram, hat mehrfach – zuerst 2022 und zuletzt 2024/2025 – bestätigt, dass Hashtags die Reichweite auf Instagram nicht mehr nennenswert erhöhen. Sie helfen dabei, Inhalte zu kategorisieren, sind aber keine Wachstumsstrategie. 2024 hat Instagram sogar die Möglichkeit abgeschafft, Hashtags zu folgen.

Was stattdessen funktioniert: gute Bildbeschreibungen mit relevanten Schlüsselwörtern (SEO in der Caption), starker Content mit hoher Verweildauer und Speicherrate – und Konsistenz.

Für andere Plattformen wie LinkedIn, Pinterest oder TikTok können Hashtags nach wie vor sinnvoll sein – aber auch hier sparsam einsetzen.



📌 Merke:
Auf Instagram sind Hashtags kein Reichweiten-Booster mehr. Auf anderen Plattformen können sie noch helfen – aber auch dort gilt: Weniger ist mehr. Sinnvoll gewählt statt massenweise eingefügt.

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