Ein Keyframe (auf Deutsch: Schlüsselbild) ist ein definierter Punkt in einer Video-Timeline, an dem du festlegst, wie ein Element aussehen oder wo es sich befinden soll. Zwischen zwei Keyframes berechnet der Editor automatisch den Übergang.
Wie funktioniert das?
Stell dir vor, du willst, dass ein Text-Overlay am Anfang klein ist und nach zwei Sekunden groß. Du setzt einen Keyframe bei Sekunde 0 (klein) und einen bei Sekunde 2 (groß). Der Editor übernimmt den Rest und berechnet die Bewegung dazwischen – das nennt sich Interpolation.
Das Prinzip steckt hinter fast allem, was sich im Video bewegt: Zoom-Animationen, fliegende Texte, Überblendungen, Farbverläufe, Positionsverschiebungen. Auch die Apps, die du täglich nutzt, arbeiten mit demselben Grundprinzip – oft unter dem Begriff „Animation“.
Keyframes in Edits, InShot und Canva
- Edits (von Instagram): Animations-Funktion für Texte und Sticker – du bestimmst Startposition und Endposition
- InShot: Keyframe-Unterstützung für Zoom, Position und Skalierung direkt in der Zeitleiste
- Canva Video: einfache Animations-Keyframes für Texte und Design-Elemente – ideal für Einblendungen und Ausblendungen
Tipp: Zu viele Keyframes machen ein Video unruhig. Weniger ist mehr – eine gezielte Bewegung pro Szene wirkt professioneller als Dauerbewegung auf allen Ebenen.
Mehr dazu: Transition · Untertitel · B-Roll