Der Begriff Influencer stammt vom englischen „to influence“ = beeinflussen. Gemeint sind Personen, die durch ihre Präsenz und Reichweite in sozialen Netzwerken Meinungen prägen und (Kauf-)Entscheidungen beeinflussen können.
Wer gilt als Influencer?
- Menschen mit starker Online-Präsenz – z. B. auf Instagram, YouTube, TikTok oder LinkedIn
- oft Expert:innen in einem bestimmten Themenfeld
- Ihre Empfehlungen gelten als glaubwürdig, weil sie nahbar wirken und regelmäßig mit ihrer Community kommunizieren
Arten von Influencern:
- Nano-Influencer: < 1.000 Follower, sehr persönliche Bindung
- Mikro-Influencer: 1.000–10.000 Follower, oft hohe Glaubwürdigkeit in Nischen
- Makro-Influencer: 10.000–100.000 Follower, größere Sichtbarkeit
- Mega-Influencer & Promis: ab 100.000 Follower, breite Bekanntheit
Besonders Mikro-Influencer sind für kleinere Unternehmen interessant – sie wirken glaubwürdiger und sprechen gezielt definierte Zielgruppen an.
Was ist Influencer-Marketing?
Influencer-Marketing beschreibt die gezielte Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Influencern, um z. B. ein Produkt, eine Dienstleistung oder ein Event bekannt zu machen. Die Influencer teilen ihre Erfahrungen – meist gegen Bezahlung oder im Rahmen einer Kooperation – in ihren eigenen Worten und Bildern.
Tipp für kleine Unternehmen & Handwerksbetriebe:
Du musst nicht mit großen Stars arbeiten!
Ein:e lokale:r Mikro-Influencer:in aus deiner Region kann viel gezielter wirken – z. B. durch eine Empfehlung in einer Story, ein Gewinnspiel oder einen Produkttest.
📌 Merke:
Influencer schaffen Reichweite und Vertrauen – wenn sie zur Marke und Zielgruppe passen.