Ein Zeitraffer (englisch: Time-lapse) ist das genaue Gegenteil der Zeitlupe: statt zu verlangsamen wird beschleunigt. Stunden, Tage oder sogar Wochen werden zu einem wenige Sekunden langen Video komprimiert. Ein Sonnenuntergang in 10 Sekunden, ein Marktstand beim Aufbau in 5 Sekunden – das ist Zeitraffer.
Wie entsteht ein Zeitraffer?
Beim Zeitraffer nimmt die Kamera in gleichmäßigen Abständen einzelne Bilder auf – zum Beispiel alle 5 Sekunden ein Foto. Werden diese Fotos hintereinander als Video abgespielt, ergibt sich die typische Beschleunigung. Alle modernen Smartphones haben einen Zeitraffer-Modus eingebaut, der das automatisch erledigt.
Wofür eignet sich Zeitraffer auf Social Media?
- Aufbau-Prozesse: ein Produkt wird zusammengesetzt, ein Gericht entsteht, ein Stand wird aufgebaut
- Verwandlungen: Umbau, Renovierung, Wachstum einer Pflanze
- Stadtbilder und Verkehr: belebte Orte, die in Bewegung gebracht werden
- Hinter den Kulissen: dein Arbeitstag in 15 Sekunden
- Naturaufnahmen: Wolken, Sonnenaufgang, Wetter
Zeitraffer aufnehmen – so geht es
- Smartphone-Modus: Kamera-App öffnen → Modus wechseln → „Zeitraffer“ auswählen → aufnehmen
- Stativ verwenden: bei Zeitraffer ist Verwackeln das größte Problem
- Genug Zeit einplanen: für 10 Sekunden Zeitraffer brauchst du je nach Intervall 5–30 Minuten Echtzeit
- Nachträglich in InShot oder Edits: normales Video 10x–20x schneller abspielen lassen – einfachste Methode
Tipp: Zeitraffer und Seamless Loop kombinieren: Ein loopender Zeitraffer (z.B. Wolken, die sich immer weiterdrehen) ist eines der hypnotischsten Formate auf Social Media – und kommt fast immer komplett ohne Text aus.
Mehr dazu: Seamless Loop · Zeitlupe · B-Roll