Zeitlupe (englisch: Slow Motion oder Slo-Mo) bedeutet, dass ein Video langsamer abgespielt wird als aufgenommen. Bewegungen, die normalerweise in einer Sekunde geschehen, dehnen sich auf 3, 5 oder 10 Sekunden aus. Der Effekt: Details werden sichtbar, Momente bekommen emotionales Gewicht.
Wie entsteht Zeitlupe?
Zeitlupe entsteht durch eine hohe Bildrate bei der Aufnahme. Normales Video läuft mit 25 oder 30 Bildern pro Sekunde (fps). Slo-Mo-Aufnahmen nutzen 120, 240 oder sogar 960 fps – und werden dann in normaler Geschwindigkeit abgespielt. Das Ergebnis: sanfte, fließende Verlangsamung ohne Qualitätsverlust.
Fast alle modernen Smartphones haben einen Zeitlupenmodus eingebaut. In InShot und Edits kannst du vorhandene Clips nachträglich verlangsamen – mit etwas Qualitätsverlust, aber ausreichend für Social Media.
Wann macht Zeitlupe Sinn?
- Produktaufnahmen: ein Duft, der versprüht wird, ein Tuch, das fällt
- Natur und Bewegung: Wassertropfen, Wind, Sonnenlicht
- Emotionale Momente: Lachen, Umarmungen, ein Blick in die Kamera
- Als Überraschungsmoment in einem Reel oder Story-Clip
Zeitlupe sparsam einsetzen: ein kurzer 3-Sekunden-Slow-Mo-Moment in einem normalen Video ist wirkungsvoll. Ein ganzes Video in Zeitlupe wird schnell langweilig.
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