Social Engineering bedeutet, Menschen durch psychologische Manipulation dazu zu bringen, vertrauliche Informationen preiszugeben oder Handlungen vorzunehmen, die sie eigentlich nicht wollen. Der Mensch ist dabei das Einfallstor – nicht die Technik.
Was steckt dahinter?
Betrüger nutzen menschliche Schwächen: Hilfsbereitschaft, Angst, Zeitdruck, Autoritätsglaube. Ein klassisches Beispiel ist der Anruf: „Hier ist der IT-Support. Wir haben einen Sicherheitsvorfall festgestellt. Wir brauchen sofort Ihr Passwort.“ Kein seriöser IT-Support wird das jemals telefonisch verlangen.
Social Engineering ist die Grundlage vieler Angriffe: Phishing setzt darauf, ebenso wie Catfishing und CEO-Fraud (bei dem jemand vorgibt, die Chefin oder der Chef zu sein und eine dringende Überweisung verlangt).
Typische Social-Engineering-Maschen
- Autoritäts-Trick: jemand gibt vor, Chef, Bank oder Behörde zu sein
- Dringlichkeits-Trick: Zeitdruck, um das Nachdenken auszuschalten
- Vertrauens-Trick: man tut so, als käme man von innen (Kollege, IT, Hausmeister)
- Hilfsbereitschafts-Trick: eine erfundene Notlage weckt den Helfersinstinkt
Beste Schutzmaßnahme: Im Zweifel immer zurückrufen – über eine Nummer, die du selbst nachgeschlagen hast, nicht die in der Nachricht genannte.
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