Ein Shitstorm (wörtlich: „💩-Sturm“) bezeichnet eine plötzliche Welle öffentlicher Empörung im Internet.
Besonders auf Social Media, in Kommentarspalten oder Blogs äußern viele Menschen gleichzeitig scharfe Kritik – oft emotional, unsachlich und in großer Lautstärke.
Betroffen sind häufig Unternehmen, Marken oder Einzelpersonen, die mit einem Fehltritt, einer ungeschickten Äußerung oder einem sensiblen Thema eine kontroverse Diskussion auslösen.
Was passiert bei einem Shitstorm?
Es entsteht eine Kritik-Lawine, meist begleitet von Beleidigungen, Boykottaufrufen oder schlechten Bewertungen
Die Diskussion wird oft unsachlich und persönlich
Der Algorithmus der Plattformen verstärkt die Reichweite – auch negativ
Betroffene erleben hohen öffentlichen Druck, Imageverlust oder Umsatzrückgänge
Beispiele für Auslöser:
- Unüberlegte Aussagen in Beiträgen
- Fehlende Reaktion auf Kritik
- Ignoranz gegenüber gesellschaftlichen Themen (z. B. Umwelt, Diversität)
- Werbung, die als sexistisch, rassistisch oder unsensibel wahrgenommen wird
Wie kannst du dich schützen?
Krisenkommunikation vorbereiten – z. B. mit einem Kommunikationsleitfaden
Kommentare und Kritik ernst nehmen, aber ruhig und sachlich reagieren
Transparenz zeigen: Fehler zugeben, Lösungen anbieten
Rechtzeitig professionellen Rat einholen – z. B. bei Agenturen oder Berater:innen
Gegenteil: Candystorm
Während ein Shitstorm für negatives Feedback steht, meint ein Candystorm das genaue Gegenteil: eine Welle der Unterstützung, des Zuspruchs und der digitalen Liebe.
💡 Tipp:
Wer regelmäßig authentisch, empathisch und transparent kommuniziert, minimiert das Risiko eines Shitstorms und hat gute Chancen auf einen Candystorm 😉
📌 Merke:
Ein Shitstorm ist kein harmloser Wind, sondern kann geschäftsschädigend wirken.
Social Media ist kein rechtsfreier Raum – auch negative Dynamiken entfalten dort schnell große Kraft.