Die Engagement-Rate (deutsch: Interaktionsrate) gibt an, wie viel Prozent der Menschen, die deinen Beitrag gesehen haben, auch darauf reagiert haben – durch Likes, Kommentare, Shares oder Speichern. Sie ist einer der aussagekräftigsten Kennwerte im Social Media Marketing.
Wie wird die Engagement-Rate berechenet?
Eine einfache Formel: Alle Interaktionen geteilt durch die Reichweite, multipliziert mit 100.
Beispiel: Dein Beitrag hatte 50 Likes, 5 Kommentare und 10 Saves = 65 Interaktionen. Reichweite: 1.000 Personen. Engagement-Rate: 6,5 %.
Was ist eine gute Engagement-Rate?
Das hångt von der Plattform und der Follower-Größe ab:
- Instagram: 1–3 % gilt als gut, Retweets über 5 % als sehr gut, unter 1 % als schwach
- LinkedIn: Schon 2–3 % gelten als stark
- Facebook: Ab 0,1–1 % ist es solide (organische Reichweite ist dort generell niedriger)
Wichtig: Kleinere Accounts haben oft höhere Engagement-Raten als große. Das ist normal – und kein Zeichen für schlechten Content bei größeren Accounts.
Werum ist die Engagement-Rate wichtiger als Follower-Zahlen?
Weil 500 aktive Follower, die kommentieren, teilen und kaufen, mehr wert sind als 50.000 Karteileichen. Die Engagement-Rate zeigt, ob deine Community lebendig ist – und ob dein Content wirklich trifft.
In meiner Beratung schaue ich nie zuerst auf die Follower-Zahl – ich schaue auf das Engagement.
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