Eine Transition (deutsch: Übergang) ist die Art und Weise, wie ein Video von einer Szene oder einem Clip zur nächsten wechselt. Sie kann kaum wahrnehmbar sein – oder ein bewusstes Stilmittel, das das Video lebendig macht.
Die häufigsten Transitions
Harter Schnitt: kein Übergang – direkter Schnitt von Bild zu Bild. Wirkt dynamisch und modern. Für Social Media am häufigsten eingesetzt.
Überblende (Cross Dissolve): beide Clips werden kurz gleichzeitig sichtbar. Signalisiert Zeitsprung oder Ortswechsel. Klassisch und dezent.
Wisch (Wipe): das neue Bild schiebt das alte weg – von der Seite, oben oder unten. Gibt es in vielen Variationen.
Zoom-Transition: ein extremes Heranzoomen am Ende von Clip 1, dann Herauszoomen am Anfang von Clip 2. Besonders auf Reels ein beliebtes Stilmittel.
Match-Transition: zwei inhaltlich ähnliche Bilder gehen ineinander über. Erfordert Planung, wirkt sehr professionell.
Transitions in Schnitt-Apps
Edits und InShot haben Transitions-Bibliotheken mit fertigen Übergängen, die du per Drag & Drop zwischen Clips einfügst. Canva Video bietet ebenfalls einfache Übergangsoptionen. Die beste Transition ist oft keine – zu viele dekorative Übergänge wirken unprofessionell.
Faustregel: Nutze Transitions konsistent. Wenn du Überblenden verwendest, dann überall. Ein Mix aus zehn verschiedenen Übergängen wirkt amateurhaft.