Ein Algorithmus ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, mit der ein bestimmtes Problem gelöst wird – klar, eindeutig und in einer festen Reihenfolge. In der Informatik wird er als Programmcode geschrieben und von Computern oder Maschinen ausgeführt.
Was hat das mit Social Media zu tun?
Ziemlich viel! Denn die Algorithmen der Plattformen entscheiden, was dir im Newsfeed angezeigt wird – und was nicht. Sie analysieren, was dich interessiert, worauf du klickst, mit wem du interagierst und zu welchen Zeiten du online bist. Diese Informationen nutzen sie, um dir Inhalte auszuspielen, die „relevant“ erscheinen. Das betrifft auch, wie sichtbar deine Inhalte für andere sind.
Typische Einsatzbereiche von Algorithmen im Alltag:
- Ampelsteuerungen im Straßenverkehr
- Inhalte in Social-Media-Feeds (z. B. Instagram, Facebook, LinkedIn)
- Google-Suchergebnisse
- Navigation (Google Maps, Waze etc.)
- Bonitätsprüfung z. B. bei der SCHUFA
- Fahrpläne und Verkehrsfluss bei öffentlichen Verkehrsmitteln
Für dich als Unternehmer:in heißt das:
Deine Sichtbarkeit auf Social Media hängt maßgeblich davon ab, wie gut du den jeweiligen Algorithmus „verstehst“ – und mit deinen Inhalten darauf eingehst. Regelmäßigkeit, Relevanz und Interaktionen spielen dabei eine große Rolle.
Tipp:
Poste regelmäßig, sorge für Interaktionen (z. B. durch Fragen oder Umfragen) und beobachte, welche Inhalte gut ankommen. So lernst du den Algorithmus deiner Plattform besser kennen – und nutzt ihn zu deinem Vorteil.